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Spectaculum

Spectaculum

Autor: Karl-Wilhelm Weeber
Verlag: Verlag Herder
Zustand: Mit Ecken und Kanten - ungelesenes Mängelexemplar

15,99 €

32,00 € (50.03% gespart)
Produktnummer: 97834513817442

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Dresden 1919
Dresden 1919 – die Stadt gleicht einem Brennglas, in dem sich die Lage der entstehenden Weimarer Republik spiegelt: Klassenkämpfer treffen auf Sozialdemokraten und ein kaisertreues Bürgertum. Kriegskrüppel und Schwerverwundete prägen den Alltag ebenso wie eine pulsierende Künstlerszene. Jederzeit droht der Bürgerkrieg. Aus historischen Zeugnissen und den Erinnerungen beteiligter Akteure formt Freya Klier ein beeindruckendes Panorama der damaligen Jahre und spannt den Bogen in unsere Zeit, indem sie Parallelen zur Gesellschaft heute zieht. „Über dem Europa des Jahres 1919 liegen Hunger und eine tiefe Erschöpfung – sowohl auf Seiten der Sieger als auch der Besiegten. Der Habsburger Völkerstaat ist in seine Bestandteile aufgespalten, und Deutschland als dem größten Verlierer des Weltkriegs wird ein Friedensvertrag diktiert, der die Menschen quer durchs Land in Zorn und Depressionen versetzt. Aus dem Osten droht der Bolschewismus, im Westen halten die Siegermächte deutsche Gebiete besetzt. Wie soll das weitergehen? Niemand will die Verantwortung für diesen Krieg übernehmen – am wenigsten jene, die ihn zu verantworten haben.“ Freya Klier lässt Menschen zu Wort kommen, die damals hautnah dabei waren: sie zitiert aus den Tagebüchern von Käthe Kollwitz und Victor Klemperer, sie zeichnet Erinnerungen von Erich Kästner, Ernst Toller, Oskar Kokoschka und Marie Stritt auf. Die zwölfjährige Jüdin Johanna Lindemann schildert beeindruckend, was Kinderarmut in der Kriegs- und Nachkriegszeit bedeutete. Noch weiß sie nichts von dem dramatischen Schicksal, das sie erwartet. Vieles von dem, was nach Ende des Ersten Weltkriegs geschieht, läuft in Dresden zusammen. In den Metropolen der anbrechenden Weimarer Republik sind die Stimmungen sehr unterschiedlich. Nur im Vergleich mit den Ereignissen in München, Berlin oder Köln lässt sich die Umbruchzeit im Elbetal des Jahres 1919 beschreiben. Wieso sind die Freikorps hier nicht so brutal wie im Ruhrgebiet oder in Bayern? Wieso verläuft die Revolution fast friedlich, ebenso die Ausrufung des Freistaates? Dresden wird zum Zentrum der Reformpädagogik. In keiner anderen Stadt gründen sich im Jahr 1919 so viele Vereine wie in der sächsischen Hauptstadt. Alle handeln aus derselben Motivation: Sie wollen die Welt verändern. Und „kaum wahrgenommen in der Welt des patriotischen Rauschens macht sich eine Generation starker Frauen auf den Weg, um ein gesamtdeutsches Frauenwahlrecht zu erkämpfen – an ihrer Spitze die Schauspielerin Marie Stritt. Sie agieren aus der bürgerlichen Mitte heraus, ohne aggressive Ausfälle gegen das männliche Geschlecht. Sie bekommen großen Zulauf und sind auf Anhieb erfolgreich, wie die Wahlen zur Nationalversammlung zeigen.“ Im Jahr 2019 feiert der Freistaat Sachsen mit der Hauptstadt Dresden seinen 100. Jahrestag. Am Beispiel dieser Stadt erzählt Freya Klier auf beeindruckende Weise von dem schwierigen Wandel des Kaiserreichs in die Weimarer Republik, in dem sie einen neuen Blick auf die Geschehnisse der Jahre 1918-1920 wirft.

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Als der Wagen nicht kam
Mehr als ein halbes Jahrhundert nach dem 20. Juli 1944 macht Manfred Lütz eine außergewöhnliche Entdeckung: Er findet die Autobiografie seines Großonkels Paulus van Husen. Was er darin liest, zieht ihn sofort in seinen Bann. Der bis dahin unbekannte Bericht eines Zeitzeugen, den es immer wieder an die Brennpunkte der Geschichte des 20. Jahrhunderts verschlagen hatte, ist von großer historischer Bedeutung und glänzend geschrieben. Nichts deutete darauf hin, dass Paulus van Husen einmal zum Verschwörer werden würde. Vor dem Ersten Weltkrieg hatte er unter anderem in Oxford und Genf noch ein unbeschwertes Studentenleben geführt, Sarah Bernardt auf der Bühne erlebt, das mondäne Strandleben auf Borkum genossen. Doch mit dem Ersten Weltkrieg, nimmt sein Leben eine erste Wendung. In einem Husarenstück eilt seine Elitedivision 1918 der Regierung Ebert in Berlin zu Hilfe. Als Mitglied der deutsch-polnischen Gemischten Kommission erlebt er beim Völkerbund in Genf Gustav Stresemann. Mit den Nazis gerät er sofort aneinander. Wie er Goebbels und Keitel begegnet und dem eiskalten SS-Mörder Heydrich Auge in Auge widersteht, beschreibt er packend. Als Mitglied des Kreisauer Kreises hat er einen entscheidenden Moment mit dem Hitler-Attentäter Stauffenberg und am Ende überlebt er nur mit viel Glück. Nach dem Krieg wird er von Adenauer umworben und beschließt seine Karriere als erster Verfassungsgerichtspräsident Nordrhein-Westfalens. Wie Paulus van Husen »dem Löwen auf den Schwanz tritt« und dann doch entwischt, das zu verfolgen, ist spannend wie ein Krimi. In seiner Einleitung lässt Manfred Lütz nicht nur den Menschen Paulus van Husen noch einmal lebendig werden, er verweist auch auf die hohe Aktualität der abenteuerlichen Lebensgeschichte eines Mannes, der sich erhobenen Hauptes der Barbarei entgegenstellte. „75 Jahre nach der Befreiungstat vom 20. Juli 1944 wird in diesen Texten eine Zeit wieder lebendig, in der auf der einen Seite hemmungsloser Hass und Menschenverachtung die Macht ergriff, aber andererseits Menschen, die sonst unscheinbar ihrem Beruf nachgegangen wären, sich vor ihrem Gewissen aufgerufen fühlten, Widerstand zu leisten – unter Einsatz ihres Lebens.“ (Manfred Lütz)

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Stauffenberg - mein Großvater war kein Attentäter
Das Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 ist eines der wichtigsten Daten der jüngeren deutschen Geschichte. Im Zentrum des Interesses steht seit jeher Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der die Pläne zum Umsturz vorangetrieben hat und den Sprengsatz unter dem Kartentisch des Führerhauptquartiers platzierte. Dabei waren rund 200 Menschen unmittelbar an den Anschlagsplänen beteiligt, darunter der Kreisauer Kreis. Sie wurden verfolgt, verhaftet, eingesperrt und verurteilt. Ihr Verdienst im Widerstand gegen Hitler wird durch die Fixierung auf Stauffenberg übersehen. Seit 75 Jahren dient er als Projektionsfläche für zahlreiche Interpretationen seiner Person und Motive. Anlässlich des 75. Jahrestages des Hitler-Attentats ergreift Sophie von Bechtolsheim, die Enkelin von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, das Wort. Stauffenberg und sein gescheiterter Versuch, den nationalsozialistischen Wahnsinn zu stoppen, sind zu einem Mythos geworden, das Gedenken an ihn ist ritualisiert. Die Historikerin von Bechtolsheim nähert sich ihrem Großvater ganz persönlich. Wer von Attentätern hört, denkt an Terroristen, die aus einer fanatischen Ideologie heraus Angst und Schrecken verbreiten. Nichts davon trifft auf Claus Schenk Graf von Stauffenberg zu. Sie erzählt in ihrem Essay von den zahlreichen Stauffenberg-Bildern, die ihr begegnet sind – in der Familie, in den Medien, in der Wissenschaft und in zahlreichen Biografien. Sie fragt danach, wie Stauffenberg und die anderen Protagonisten des 20. Juli heute noch Vorbilder sein oder es wieder werden können. Und sie stellt die Frage, wie Verantwortung und Schuld zusammenhängen und wie viel Freiheit heute wert ist. Ihr Bild entsteht durch Erzählungen und Erinnerungen der Großmutter, des Vaters und seiner Geschwister. Aber auch durch den Versuch, „die Lebensumstände und Alltagsbedingungen im Deutschland der 1930er und 1940er Jahren besser zu verstehen. Nur so kann ich die Haltung meiner Großeltern einordnen und ihre Leistung würdigen, die ich als vorbildlich und zeitlos erachte“, so die Autorin. Ihr Anliegen ist es, Claus Schenk Graf von Stauffenberg von den zahlreichen – teils verworrenen – Deutungen zu befreien, ihn nicht länger als Lichtgestalt, Superheld oder Attentäter dargestellt zu sehen, sondern als Mensch, der er war. So schafft sie ein einzigartiges Dokument über eine Zentralfigur der neueren deutschen Geschichte.

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Die ersten hundert Tage
Wirr, aufregend und grotesk – so präsentierte sich das Jahr 1949 der deutschen Bevölkerung. Das hing nur am Rande mit den politischen Großereignissen der Gründung von BRD und DDR in Bonn und in Ost-Berlin zusammen. Weitaus größere Wellen schlugen andere Dinge: der »Zookrieg« um Bernhard Grzimek, die Umtriebe der berüchtigten Gladow-Bande, ein chinesischer Rauschgiftring in Hamburg, Damenringkämpfe in Düsseldorf, illegale Uranverkäufe in Hessen, braune Machenschaften in Wolfsburg oder die Liebesaffäre eines Polizeipräsidenten in Berlin. Deutschland hatte anno 1949 neben der großen Geschichte noch viel mehr zu bieten: Sex and crime oder die kleinen Revolutionen und Revolten am Rande. Diese Geschichten erzählt Wolfgang Brenner in diesem unterhaltsamen und faktenreichen Buch. Die Menschen beschäftigten sich, wenn sie schon mal Zeit fanden in ihrem Alltagskampf, mit Ereignissen, von denen sie glaubten, darin ihren wahren Zustand und manchmal sogar ihre Zukunft zu erkennen. Von solchen Ereignissen handelt dieses Buch. Es geht dabei nicht immer um Politik, aber Politik spielt immer eine Rolle. Es geht um das Überleben, um die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, um die hilflose Suche nach Glück, um scheinbare Banalitäten und um profane Kämpfe auf Leben und Tod, um Helden und Narren eben. Mit einem Wort: um den Alltag im Jahr 1949. Die Gründung der beiden deutschen Staaten im Jahr 1949 verlief weitgehend geräuschlos. Es gab kaum etwas, was die Deutschen im Mai und im Oktober dieses Jahres weniger interessierte. Das hatte viele Gründe. Erstens hatten die meisten Menschen im Nachkriegsdeutschland andere Sorgen. Die Zeit des großen Hungerns war zwar vorbei, aber immer noch lebten die Deutschen in einer Mangelgesellschaft, und sie mussten viel Energie darauf verwenden, ihren Alltag zu bewältigen. Dann konnten noch so salbungsvolle Erklärungen nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Parlamentarische Rat in Bonn ebenso wenig wie der Volkskongress in Ost-Berlin nicht wirklich über den Aufbau und die Zukunft zweier neuer Staaten entschied. Das taten die Siegermächte und die hatten auch weiterhin das Sagen – mal mehr, mal weniger. Die Deutschen spielten Staat. Währenddessen gingen die Demontagen weiter. Kein Wunder, dass sich die Menschen nur für Randdetails der Staatsgründungen interessierten – wenn überhaupt. So wurde ausführlich darüber berichtet, wie viele Kilo die deutschen Teilnehmer des Währungs-Konklaves von Rothwesten bei Kassel zugenommen hatten, aber wenig darüber, was dort beschlossen worden war. Und was die Sitzungen des Parlamentarischen Rates betraf, so interessierte sich die Öffentlichkeit mehr für die Anzahl der in der Kantine gegessenen und noch mehr für die nicht gegessenen und vergammelten Buttercremetorten als für die Ergebnisse der mühsamen Diskussionen. Das in der Öffentlichkeit am heißesten diskutierte Thema war das sogenannte »Elternrecht« – das Recht der Eltern, allein zu bestimmen, welche Schule ihre Kinder besuchten. Die Ereignisse, die hier erzählt werden, klingen manchmal wie aus einer fremden Welt. Aber sie haben das Leben in den beiden deutschen Staaten zeitweise eher bestimmt, als die offizielle Politik. Mit seinen Reportagen aus der Gründungszeit von BRD und DDR begibt sich Wolfgang Brenner auf eine abenteuerliche Zeitreise in die unbekannte und absonderliche Welt der ersten hundert Tage, am Neuanfang der deutschen Geschichte.

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Der Kampf ist nicht zu Ende
Die deutsche Demokratie wurde und wird immer noch von beiden Seiten der politischen Ränder bedroht. Extremisten links wie rechts zielen auf den Umsturz der bestehenden Verhältnisse und bedrohen dazu Leib, Leben und Besitz einer friedlichen Mehrheit. Die gewalttätigen Ausschreitungen anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg im Sommer 2017 haben der Öffentlichkeit einmal mehr deutlich gemacht, dass Gewalt für Linksextremisten ein zentrales Mittel der politischen Auseinandersetzung ist. Klaus Schroeder und Monika Deutz-Schroeder haben nun ihre langjährigen Forschungen zum Thema Linksextremismus in der ersten Gesamtdarstellung linker Gewalt in der Bundesrepublik zusammengefasst. Tatsächlich spielt die extreme Linke eine herausragende Rolle in der politischen Geschichte Europas und Deutschlands. Beginnend mit der französischen Revolution und Robespierre, gefolgt von den Bolschewiken um Lenin, denen sich Stalins Terrorherrschaft anschließt. Ab 1918 wird in Deutschland linke Gewalt in Gestalt von Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und der KPD manifest. Diese kommt als SED in der sowjetischen Besatzungszone/DDR an die Macht. In den Westzonen gewinnt die extreme Linke erst wieder in den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts an Bedeutung. Zu nennen sind hier insbesondere • Rudi Dutschke • der Sozialistische Deutsche Studentenbund • die Osterunruhen • Hausbesetzungen • die RAF mit den dominanten Akteuren Andreas Baader und Ulrike Meinhoff • der Deutsche Herbst 1977 • die Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer • der Kampf gegen die Frankfurter Startbahn West und gegen Atomkraft • die 1. Mai-Demonstrationen in West-Berlin und Hamburg. Nach der Wiedervereinigung konzentriert sich der linke Protest gegen die deutsche Einheit, gegen rechte Kräfte, gegen Gentrifizierung und zunehmend gegen Globalisierung bzw. gegen die G8/G7-Gipfel. An vielen dieser genannten Bewegungen wird deutlich, wie sie sich in Richtung terroristischer Gewalt entwickeln. In dieser Gesamtdarstellung geht es um die Geschichte und Aktualität linker Gewalt, nicht um einen Vergleich von linker und rechter Gewalt. Während es sehr viele Schriften und Studien zum Rechtsextremismus und zu rechter Gewalt gibt, finden sich entsprechende Forschungen über linke Gewalt hingegen nur sehr begrenzt. Beides – linke und rechte Gewalt – dürfen nicht gegeneinander aufgerechnet werden. Linke Gewalt richtet sich viel stärker gegen das System und seine Träger und wird meist explizit politisch begründet. Das Buch soll einen Anstoß geben, sich grundsätzlich mit allen Formen politisch motivierter Gewalt und nicht nur mit rechter Gewalt zu beschäftigen. Beide Autoren sind Experten in der Forschung auf diesem Gebiet und bemühen sich um einen differenzierten Blick auf die linke Szene. Sie vermeiden pauschalisierende Aussagen und sehen Unterschiede zwischen der gemäßigten, der radikalen und der extremen Linken, auch wenn die Trennlinien häufig verschwimmen. Die Begründungen für linke Gewalt stellen sie authentisch dar, indem Akteure zu Wort kommen.

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Claus Schenk Graf von Stauffenberg
Mit seiner Tat hat sich Claus Schenk Graf von Stauffenberg in die deutsche Geschichte eingeschrieben. Am 20. Juli 1944 verübte er das Attentat auf Adolf Hitler in dessen Hauptquartier »Wolfsschanze«. Anschließend flog er nach Berlin, um den Staatsstreich zu organisieren bzw. durchzuführen. Beides misslang, Hitler überlebte, und bereits am Abend des 20. Juli war klar, dass auch der Staatsstreich gescheitert war. In der Nacht zum 21. Juli wurden von Stauffenberg und seine Mitverschwörer im Berliner Bendlerblock exekutiert. Die spannende Biografie der zentralen Persönlichkeit des militärischen Widerstands gegen Hitler würdigt auch seine Bedeutung für die deutsche Geschichte nach 1945.

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Von Mächten und Menschen
Wolfgang Reinhard schlägt erzählerische Bögen vom Alten Ägypten unter Kleopatra bis zu den Legenden um Karl den Großen, von Martin Luthers Thesenanschlag, der nie stattgefunden hat, bis zu Bismarck und dem Bau Neuschwansteins, von der kolonisatorischen Unterwerfung der Welt durch Europa bis zum heutigen Nahostkonflikt. Immer behält er seine Sympathie für die Menschen, die den großen historischen Entscheidungen ausgesetzt sind. Eine Einführung in die Weltgeschichte von einem Meister seines Fachs.

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Der weiße Ovambo
* 100 Jahre deutsch-afrikanische Geschichte in einem Leben Ein Leben ist eigentlich zu kurz für das, was Peter Pauly widerfahren ist. Der »Halbjude« und Zögling eines Nazi-Internats verlässt 1937 Deutschland, arbeitet in Britisch-Ostafrika auf einer Kaffeeplantage, gerät bei Kriegsausbruch in britische Gefangenschaft, erlebt die Geburtsstunde der Bundesrepublik, ist Zeuge der Apartheid in Deutsch-Südwestafrika und wird Oberhaupt eines Ovambo-Klans. Das Panoptikum eines Jahrhunderts. Und das Leben eines großen Brückenbauers zwischen den Kontinenten und zwischen Schwarz und Weiß.

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Der Preis des Wandels
1989/90 ging von den Gesellschaften östlich des Eisernen Vorhangs ein großer Freiheitsimpuls aus. Doch der brachte dort den Verlust von Arbeitsplätzen, sozialer Sicherheit und politischen Gewissheiten. Die jüngste Geschichte Ostmitteleuropas ist voller Brüche, Neuanfänge und Umwälzungen. Viele Staaten haben eine atemberaubende Entwicklung hinter sich. Aus ihr erklären sich auch jene Phänomene, die uns mit Blick auf Ungarn, Polen u.a. aktuell beschäftigen. Reinhold Vetter fasst seine profunden Kenntnisse dieser Region zu einer konkurrenzlosen Zeitgeschichte der östlichen EU-Staaten zusammen.

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Triumph einer Untergrundsekte
Der Aufstieg des Christentums von der kleinen Untergrundsekte zur Weltreligion gehört zu den erstaunlichsten Phänomenen der Geschichte. Selbst durch brutale Verfolgung gelang es den römischen Herrschern nicht, die junge Glaubensgemeinschaft auszulöschen. Im Gegenteil: Innerhalb von nur vier Jahrhunderten avancierte das Christentum zur römische Staatsreligion. Wie war das möglich? Holger Sonnabend ist überzeugt, dass es nicht allein die attraktive Botschaft war, sondern die dem Christentum zum Durchbruch verhalf. Welche Strategie und welche klugen Köpfe hinter dem "Projekt Weltreligion" stecken, erzählt der Historiker in seinem Buch über die ersten vier Jahrhunderte der Glaubensgemeinschaft. Die Geschichte vom Tod der Antike und vom Aufstieg einer Religion, die die Welt veränderte. »Wie konnte es bei derart ungünstigen Startbedingungen dazu kommen, dass diese Religion aus Palästina zu einer universalen Religion wurde, die auf allen Kontinenten Menschen für sich gewann? Eine noch so gute Bot schaft allein reicht nicht aus. Sie muss auch mit überzeugenden Argumenten und Strategien unter die Leute gebracht werden. Wer aber saß am Regiepult und hielt die Fäden in der Hand?« Holger Sonnabend

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Wie kann Versöhnung geschaffen werden, wenn sich Menschen, Familien, Gruppen, Parteien, Nationen oder Religionsgemeinschaften getrennt oder verfeindet haben? Während das Gegeneinander, der Streit, die Entzweiung oder der Krieg Folgen von Sprachlosigkeit sind, ist Versöhnung nur mit Sprache und durch Sprache möglich. Solange Menschen miteinander sprechen, sind sie auf einem Weg der gegenseitigen Verständigung. Stephan Grätzel zeigt, wie es mit einem dialogischen Verständnis von Sprache gelingt, Gemeinsamkeiten zu stiften und Konflikte zu lösen. Der dialogische Weg ermöglicht jedoch nicht nur die Versöhnung zwischen Menschen, sondern führt auch zur Versöhnung des Menschen mit sich selbst.

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Der japanische Dichter Mokichi Saitô verweilte kurz nach dem Ersten Weltkrieg im Rahmen seiner medizinischen Studien drei Jahre in Europa, vor allem in Wien und München. Das nach seinem Auslandsaufenthalt entstandene 'Wanzentagebuch' gibt durch die Brille einer fremden Kultur überraschende Einblicke in das Leben der Weimarer Republik. Mokichi Saitô beschreibt auf leichte, fast schon naive Weise die scheinbar unspektakulären Dinge des Alltags, schildert ausführlich seine kultur- sowie heimatgeschichtlichen Erkundungsreisen durch Österreich, die Schweiz und Deutschland, und er berichtet von seinen Begegnungen mit höchst verschiedenen eindrucksvollen Persönlichkeiten - von seinen Zimmerwirtinnen bis hin zu psychiatrischen Fachkollegen. Die unterhaltsame Chronik einer ungewöhnlichen Studienreise.

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Shortlist des Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2019 Handelskonflikte und Wirtschaftskriege sind aktuell in aller Munde. Mit US-Präsident Donald Trump sind wirtschaftliche Strafmaßnahmen als Mittel zur Durchsetzung eigener Interessen wieder zurück in der Weltpolitik – mit unabsehbaren Folgen für den Wohlstand der Nationen und die internationale Stabilität. Nils Ole Oermann und Hans-Jürgen Wolff zeigen, wie die unterschiedlichen Arten von Wirtschaftskriegen rechtlich, ethisch, ökonomisch und politisch einzuordnen sind. Die Autoren beschreiben anschaulich die gravierenden Folgen von Wirtschaftskriegen in Geschichte und Gegenwart und erläutern, wie heutige Streitigkeiten mit der Globalisierung und mit internationalen Konflikten seit 1989 zusammenhängen. Sie legen außerdem dar, was die westlichen Demokratien tun sollten, um eine Verschärfung zu vermeiden und sich im Wettbewerb der Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme zu behaupten. Bereits vor Zeiten der Globalisierung lässt sich ein großer Teil der Weltgeschichte in Zusammenhang von Krieg, Handel und Piraterie betrachten. „Die entsprechenden Beispiele und Methoden reichen von der Geschäftsanbahnung per Kanonenboot bis zur Belieferung des eigenen Kriegsgegners, vom Schießkrieg um Rohstoffe und Absatzgebiete bis zum Schadvirus zur Vernichtung von Produktionsanlagen, vom mörderischen Kolonialismus bis zur unblutigen Ausbeutung sozialistischer Brudervölker per Transferrubel“ zählen die beiden Autoren nur einige Beispiele auf. Auch wenn Wirtschaftsbeziehungen intensiv sind, schützen sie nicht vor Krieg, sondern können sich zu dessen Auslöser auswachsen. Die Grenzen zwischen konstruktivem und destruktivem Verhalten der Nationen sind fließend, Kooperation und Konfrontation mischen sich kontinuierlich. Der Wirtschaftsethiker Nils Ole Oermann und der Rechtswissenschaftler Hans-Jürgen Wolff analysieren die Erscheinungsformen von Wirtschaftskriegen, welche Faktoren eine Rolle spielen und welche Wirkungen sie haben. Das Buch unterteilt sich in die vier Kapitel • Was ist Wirtschaftskrieg? Definitionen und Geschichte(n) • Wie lassen sich Wirtschaftskriege verstehen? Wissenschaftliche Perspektiven • Was prägt Wirtschaftskriege heute? – Die Entwicklung seit 1989 • Die chinesische Herausforderung und der gespaltene Westen Im letzten Kapitel geben die beiden Autoren acht Empfehlungen für die Zukunft, die ausführlich erläutert werden. „Die vorgelegte Analyse hat mich wirklich beeindruckt, weil sie weit über eine ökonomisch-ethische und völkerrechtliche Einordnung hinaus eine sehr aktuelle und bedenkenswerte Charakterisierung der weltpolitischen Herausforderungen vornimmt. So wünsche ich dem Buch nicht nur viele nachdenkliche Leser, sondern vor allem, dass es in den politischen Entscheidungsprozessen Beachtung findet.“ (Dr. Wolfgang Schäuble, Präsident des Deutschen Bundestages) „Dieses Buch legt überzeugend dar, was uns im Umgang mit aufsteigenden Wirtschaftsmächten wie China helfen wird: Nicht Angst und Resignation, sondern ein kühler Kopf und die richtige Mischung aus Kooperation und entschlossener Verteidigung unserer Interessen.“ (Prof. Dr. Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts)

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Das deutsche Datum
Kein anderes Datum hat die deutsche Geschichte häufiger erschüttert als der neunte November. Es war an einem neunten November, als 1918 die Novemberrevolution in der Ausrufung der Weimarer Republik ihren Höhepunkt erreichte. Es war an einem neunten November, als 1923 der bis dahin unbekannte Adolf Hitler in München einen Putschversuch gegen ebendiese Republik anzettelte. Es war an einem neunten November, als 1938 die Novemberpogrome der Nationalsozialisten in der »Reichskristallnacht« mündeten. Es war an einem neunten November, als 1939 der schwäbische Handwerker Georg Elser ein Attentat auf Adolf Hitler und seine Vertreter ausführte. Und es war an einem neunten November, als 1989 die Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland fiel. Wolfgang Brenner geht der Frage nach, was diese fünf unterschiedlichen Ereignisse miteinander verbindet, er erzählt Geschichten vom neunten November, und er blickt auf jene knapp fünf Jahrzehnte ohne einen geschichtsträchtigen neunten November, in denen das „deutsche Datum“ dennoch eine untergründige Wirkung entfaltet. Wolfgang Brenners Buch zeigt: Der neunte November verleiht der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert eine ganz besondere Struktur. Denn betrachtet man diese Tage intensiver, gewinnt man nicht nur einen neuen Blick auf die Vergangenheit, sondern auch ein besseres Verständnis unserer Gegenwart. Der neunte November ist ein Tag der Wendepunkte. Und gerade den Fall der Mauer und damit das Ende der DDR betrachtet Wolfgang Brenner als epochale Wende, die ohne die vorangegangenen neunten November nicht zu verstehen ist. »1989 ereignete sich der vorerst letzte neunte November, eine Art Schlussakkord, der dieses schreckliche 20. Jahrhundert besiegelte. Damit wird das neuralgische deutsche Datum zu einem Schlüssel für die jüngere Geschichte Deutschlands, Europas und der Welt.« Wolfgang Brenner kann zeigen, dass selbst die aktuelle Diskussion um den Brexit in einem Zusammenhang mit dem neunten November steht. Somit stellt sich die Frage: Gibt es ein deutsches Muster? Gibt es Verbindungen zwischen den Ereignissen des neunten November? Jenseits von kruden Verschwörungstheorien: Wolfgang Brenners Recherchen machen deutlich, dass es »einen objektiven Zusammenhang der Neunter-November-Ereignisse gibt: Sie gehorchen alle einer historischen Logik. Diese Logik ist recht simpel, nämlich kausal. Der neunte November reagiert auf den neunten November. Es existiert also eine untergründige Verbindung zwischen all diesen Daten.« »Das deutsche Datum« ist eine spannende Reise durch ein mörderisches, aufwühlendes und nicht immer leicht zu durchschauendes Jahrhundert. Auf seiner Suche danach, was diese unterschiedlichen Ereignisse miteinander verbindet, entwirft Wolfgang Brenner ein einzigartiges Panorama deutscher Geschichte, gewohnt flüssig und unterhaltsam zu lesen. Der glänzende Erzähler zahlreicher Sachbücher und Romane schafft es in diesem Buch, die deutsche Zeitgeschichte und ihre Zusammenhänge so spannend zu erzählen wie einen Krimi.

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Deutschland aus der Vogelperspektive
Hans-Jochen und Bernhard Vogel haben die Geschichte der Bundesrepublik von Anfang an erlebt. Als Betroffene und als Akteure. Den 8. Mai 1945 erlebte der eine als Kriegsgefangener in Italien, der andere als Schüler in Gießen. Politische Vorbilder wurden so gegensätzliche Persönlichkeiten wie Schumacher und Adenauer. Beider Wege führten in hohe Ämter. Die großen Daten von 60 Jahren deutscher Nachkriegsgeschichte sind verbunden mit Stationen auch ihres politischen Lebens. Adenauers Moskaureise, Mauerbau, Berlinblockade, die große Koalition und die 68er Bewegung tauchen auf, bis hin zur Wiedervereinigung. Aber auch persönliche Erinnerungen führen Zeitgeschichte im Gepäck: die erste D-Mark und das erste Auto, die Begegnungen mit Brandt und Wehner, Katastrophen wie die Entführung der "Landshut", das Blutbad von München, die Ramstein-Katastrophe oder der Mord am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt. Bei allen Unterschieden der Deutung - gemeinsam ist die Werthaltung, das Engagement und die leidenschaftliche Lust am Gestalten. Ein ungewöhnliches und spannend erzähltes, persönliches Geschichtsbuch.

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