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Pathologisierte Gesellschaft?

Die soziologische Auseinandersetzung mit der Psychiatrie hat gegenwärtig wieder Konjunktur. Zwischen der weiten alltäglichen Verbreitung psychiatrisc… Mehr

Autor: Harbusch, Martin

Verlag: Juventa Verlag ein Imprint der Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG

Zustand: Mit Ecken und Kanten - ungelesenes Mängelexemplar

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Beschreibung

Die soziologische Auseinandersetzung mit der Psychiatrie hat gegenwärtig wieder Konjunktur. Zwischen der weiten alltäglichen Verbreitung psychiatrischer Wissensordnungen auf der einen und einer Renaissance kritischer Infragestellungen auf der anderen Seite blüht seit einigen Jahren erneut eine rege Debatte über die Nutzung der Kategorie »psychische Störung« zur Beschreibung irritierter sozialer Situationen. In dieser finden sich nicht nur die Soziologie, die soziale Arbeit und die Erziehungswissenschaft – Disziplinen, die bei der Medikalisierung sozialer Phänomene ohnehin stutzig werden müssen – wieder, sondern auch kritische Vertreter*innen der Psychiatrie und der Psychologie. Nach einer langen Periode der Ausweitung pathologisierender Deutungen des Alltags und der damit zusammenhängenden Veralltäglichung psychiatrischer Konzepte ist heute die Praxis, soziales Verhalten auf biologische Fehlfunktionen zurückzuführen, damit wieder stark umstritten. Das Beiheft sammelt neue Beiträge zur Pathologisierung des Sozialen, die die Objektivierungen von Konflikten, die mithilfe von Pathologisierungen erfolgen, hinterfragen und einer Skepsis gegenüber medizinischer Deutung sozialer Konflikte fundiertes Material bereitstellen.

Produktnummer 97837799607752
EAN 9783779960775
Verlag Juventa Verlag ein Imprint der Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Autor Harbusch, Martin
Produktform Softcover
Sprachen Deutsch
Auflage 1
Erscheinungsdatum 09.04.2019
Seiten 230
Maße Breite 150 mm x Höhe 22 mm
Gewicht 0.44 kg