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»...die letzten Schranken fallen lassen«
Während der nationalsozialistischen Diktatur war die Universität Greifswald einem tiefgreifenden Wandel ausgesetzt. Studierende und Hochschullehrer trieben diese Entwicklung aktiv voran, auf politischem Gebiet ebenso wie in der Wissenschaft. Dabei folgten sie den ideologischen Vorgaben des NS-Staates und stellten sich in den Dienst des Regimes. Dieser Prozess hatte Auswirkungen auf die Art und Weise des Studiums, die Institutionen der Universität, aber auch auf die Akteure selbst. Die Beiträge des Sammelbandes betrachten Arbeitsfelder und Netzwerke an der Universität Greifswald, ihr Lehr- und Forschungsprofil sowie politische und wissenschaftliche Akteure. Elemente der nationalsozialistischen 'Erziehungsuniversität' werden ebenso berücksichtigt wie die Wirksamkeit des NS-Studentenbundes oder der NS-Dozentenschaft und die politischen Karrieren der Funktionäre. Am Beispiel der Tätigkeit des Oder-Donau-Instituts und der Nordischen Auslandsinstitute der Universität für das Auswärtige Amt und den militärischen Nachrichtendienst wird nach dem Stellenwert des akademischen Expertenwissens für den NS-Staat gefragt. Forschungen zur Zwangsarbeit auf den Universitätsgütern und in den Instituten wie auch zu den Leichenlieferungen an das Anatomische Institut zwischen 1933 und 1945 schließen bestehende Forschungslücken.

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Zeitwesen
Zwischen 1900 und 1945 vollzogen sich in Österreich tiefgreifende gesellschaftliche und politische Veränderungen. Wie nahmen KünstlerInnen sich und ihre Rolle in jener Zeit des Wandels wahr? Wie reagierten sie auf politische Zäsuren und wie positionierten sie sich in den gesellschaftlichen Diskursen der Zeit zwischen Monarchie und Nationalsozialismus? Birgit Kirchmayr geht diesen Fragen mittels Analyse autobiographischer Dokumente nach, von der veröffentlichten Autobiographie bis hin zu unveröffentlichten Tagebuchaufzeichnungen und Briefen. Im Mittelpunkt stehen die unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten Alfred Kubin, Oskar Kokoschka, Aloys Wach, Erika Giovanna Klien und Margret Bilger. Die Verknüpfung von methodischen Ansätzen aus der Biographieforschung mit kulturwissenschaftlichen Zugängen und zeitgeschichtlicher Fragestellung ermöglicht, autobiographische Strategien breit kontextualisiert zu analysieren und manche „Legende vom Künstler" (Ernst Kris) zu dekonstruieren.

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Elly Heuss-Knapp – Gründerin des Müttergenesungswerkes
Elly Heuss-Knapp (1881–1952) war nicht nur die vermutlich bedeutendste Gattin eines Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, sondern auch die Gründerin des Deutschen Müttergenesungswerkes. Ihr Leben erreichte seinen Höhepunkt im Aufbau dieser nunmehr über ein halbes Jahrhundert bestehenden Institution, deren Schirmherrin nach wie vor die Frau des amtierenden Bundespräsidenten ist. Eine sozialliberale Prägung und ein standfester religiöser Glauben führten Elly Heuss-Knapp dazu, über Jahrzehnte aktiv soziale Projekte zu gestalten und entscheidend mitzubestimmen. Mit dieser Monographie liegt nun die erste wissenschaftlich fundierte Biographie über Elly Heuss-Knapp vor. In einer gelungenen Verknüpfung von »Privatem« und »Öffentlichem « zeichnet Alexander Goller darin ihr Leben und Wirken detailliert nach und bringt zugleich die Epoche insgesamt in den Blick.

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Die Dunkelheit des politischen Horizonts. Salzburg 1933 bis 1938 in den Berichten der Sicherheitsdirektion
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