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Alte Bande

Alte Bande

Autor: Markus Bundi
Verlag: Septime Verlag
Zustand: Mit Ecken und Kanten - ungelesenes Mängelexemplar

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25,00 € (60.04% gespart)
Produktnummer: 97839027118232

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Schweden zur Zeit der Mondlandung. Aus einer paradiesischen Existenz in Übersee ist die achtjährige Aliide widerwillig in ihre Heimat zurückgekehrt. Mit herrlich schrägem Blick erkundet sie die geheimnisvolle, schmutzige Stadt, die einsamen Grundstücke, den herbstlichen Park und das alte Museum. Am liebsten ist sie mit der bewunderten K unterwegs, dem »Richtigen Mädchen«, das artig und adrett und somit Aliides Gegenpol in jeglicher Beziehung ist. Doch nachdem Aliide auf einem ihrer abendlichen Streifzüge von einer seltsamen Frau ein paar Münzen annimmt, gerät ihr Leben aus den Fugen. Schon wenige Tage danach klopft es an die Tür des Klassenzimmers. »Und als das passierte, wusste sie sofort, ohne den geringsten Zweifel, dass die Stunde geschlagen hatte, dass jetzt Schluss war, und dass das hier nur der Anfang des Fürchterlichen war, das jetzt auf sie zukam.« Aliide gerät in einen Sog aus Angst und Zwängen, Selbsthass und Aggression, denn eine schreckliche Erinnerung erwacht. Im Spannungsfeld zwischen Schrecken und Komik, Realismus und Schauerromantik erzählt Mare Kandre hellhörig von den Abgründen der behüteten Kindheit und legt die Psyche eines aus der Bahn geworfenen Kindes offen. Aliide ist eine der großen einsamen Heldinnen der Literaturgeschichte. »Kandres Porträt eines Kindes, das so hart darum kämpft, die eigene Verletzlichkeit aushalten zu können, dass es die der anderen nicht erträgt, ist eine meisterhafte Gestaltung eines ewigen menschlichen Dilemmas.« Eva Ström, Sydsvenska Dagbladet »Im Vergleich zur Hölle des Kindes ist die von Dante ein ganz netter Ort. Die erwachsenen Verlorenen wissen, warum sie sich dort befinden. Ein Kind weiß nicht, warum es in seiner Hölle gelandet ist, Mare Kandre hingegen schon. Sie hat darüber ein wunderbares Buch geschrieben.« Rita Tornborg, Sydsvenska Dagbladet

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Schalenmenschen
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Die 92 Büsten der Eva Perón
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Unter dem Apfelbaum
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Ende der Achtzigerjahre des zwanzigsten Jahrhunderts war Jugoslawien noch ein friedlicher Staat, was neben einer brennenden Verliebtheit mit ein Grund für Ingrid sein mag, Benjamin einzupacken, ihn von seiner Schule in Slowenien abzumelden, ihren Job zu kündigen und Hals über Kopf zu ihrem neuen Liebhaber, dem manipulativen Restaurant- und Immobilienbesitzer Čivitiko, an die kroatische Küste zu ziehen, ohne zu ahnen, welche fatalen Folgen ihr Neuanfang in der scheinbaren Idylle für sie und ihren Sohn haben wird. Benjamin wächst in Panule bei Pula mit einer apathischen Mutter und einem aufgeblasenen, brutalen Stiefvater auf, der von sich behauptet, schlicht Besitzer – eines Gasthauses, von Immobilien und Menschen – zu sein. Einerseits verspürt das misshandelte Kind Angst und Hass gegenüber dem Stiefvater, andererseits ist der Teenager fasziniert von dessen Macht. Der Roman ist gleichzeitig auch ein sozialer Kommentar der Zeit – der Stiefvater ist der typische Emporkömmling aus der Zeit des Übergangs vom ausgehenden Sozialismus zum aufkommenden Neoliberalismus nach dem Zerfall des jugoslawischen Vielvölkerstaats. Eine saftige Erzählung von einer intimen und einer gesellschaftlichen Tragödie, der durch Einfallsreichtum eine vitalistische Hoffnung eingeimpft wird.

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Eines Morgens lässt Urbano Pedernera, früherer Militärkommandant und mittlerweile Richter in Malihuel, den Gaucho Rosendo Villalba verhaften, weil dieser ihn in seinen Träumen zutiefst beleidigt hatte. Erst sorgenvoll, dann leidenschaftlich träumt er Nacht für Nacht von den Verbrechen, die die Bewohner des Dorfes an der argentinischen Grenze inmitten der Pampa begehen und die er tags darauf mit despotischer Härte bestraft. Für die Bewohner von Malihuel beginnt ein Albtraum am helllichten Tag, der den Richter am Ende selbst einholt.

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Liebe aus zweiter Hand
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Skandal
Während einer Preisverleihung wird Suguro, ein angesehener japanischer Schriftsteller, von einer betrunkenen Frau angesprochen, die behauptet, ihn aus dem Rotlichtbezirk Tokyos zu kennen. Ab jetzt wird er mit immer neuen Verdächtigungen und Gerüchten konfrontiert, die seine Ehe, seine Ehre und seine Existenz bedrohen. Suguro macht sich auf die Suche nach dem "Doppelgänger", denn für ihn steht außer Zweifel, diese lüsterne, heimtückische Personer selbst sein zu können. Die Suche führt ihn in eine Welt der Sexualität und Perversion. Allmählich erkennt er, dass das Böse um ihn in ihm selbst wurzeln könnte, dass das degenerierte Porträt des Doppelgängers sein eigenes Gesicht sein könnte.

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Ein Mann lebt in völliger Einsamkeit in einem verlassenen Bergdorf. Nachts, stets zur selben Stunde, stört jedoch ein kleines Licht auf der gegenüberliegenden Seite des Tals seine Isolation. Er beginnt den Ursprung des mysteriösen Lichts zu hinterfragen. Ist es jemand in einem weiteren verlassenen Dorf? Eine vergessene Straßenlampe? Ein fremdes Wesen? Er grast die umliegende Gegend ab, forscht bei den wenigen Menschen in entlegenen, nur noch spärlich bewohnten Orten nach. Doch niemand will von Menschen jenseits der Schlucht etwas wissen oder gehört haben. Von einer steigenden Unruhe getrieben, begibt er sich auf die andere Seite der Schlucht, um die Quelle des Lichts zu entdecken. Er findet einen kleinen Jungen, der ebenfalls vereinsamt in einem Haus mitten im Wald lebt. Aber wer ist dieses Kind, das hier alleine den Haushalt führt und sogar die Abendschule besucht? Die Dorfbewohner schließen die Existenz einer solchen Schule aus. Eines Abends hält der Mann vor dem Haus Wache und erkennt das Kind, das mit weiteren Kindern ausgeht, alle mit großen und kleinen Rucksäcken. Als der Junge wieder nach Hause kommt, konfrontiert er ihn und bekommt ein unglaubliches Geständnis.

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André, ein sephardischer Jude aus Frankreich und Eva, eine Katholikin aus Bayern, lernen sich in einer amerikanischen Unternehmensberatung kennen. In einer Welt scheinbar grenzenloser Möglichkeiten verlieren beide den Boden unter den Füßen. André managt Leben und Liebe nach Business-Modellen. Eva ist zerrissen zwischen Selbstbestimmung und Liebe. Ficken oder gefickt werden, das ist hier die Frage! In den Neunzigerjahren erlebte der Glaube ans große Geld einen vorläufigen Höhepunkt. Jegliche Moral wurde außer Kraft gesetzt. In der Finanzkrise 2008 folgte der große Absturz. Wie ticken die Menschen, die mit dem großen Geld jonglieren? Poor Dogs ist ein schwarzer, eleganter, überraschend sinnlicher Psychothriller aus der Welt der Unternehmensberatung, vollgesogen mit Realität. Mondän, cool, weltläufig, lakonisch und böse. Gleichzeitig ganz kalt und heiß erzählt. Alles unterliegt der Kosten-Nutzen-Rechnung, das ganze Leben wird zum Business, mit Portfolio-Techniken im Griff gehalten. Zitat: »Sex war auch nichts anderes als Körperpflege mit einem mal mehr, mal weniger brauchbaren Mittel.« Oder: »Drei Frauen, drei Funktionen, drei Wege zum Erfolg.«

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Mapocho ist der Name des Flusses, an dessen Ufern Santiago de Chile erbaut wurde. In Nona Fernández’ Roman wird er nicht nur von den Abwasserkanälen der Stadt, sondern auch vom Dunkel der Vergangenheit gespeist. Leichen, Mythen und persönliche Schicksale treiben darin. Der Roman verwebt Geschichten von unter General Ibáñez verschleppten Transvestiten, von einem inzestuösen Geschwisterpaar, versklavten Gefangenen, einem selbstmordgefährdeten Historiker und einem auf der Suche nach seinem Kopf umherstreifenden, enthaupteten Häuptling der Mapocho-Indianer zu einem bunten Mosaik, das einem Gemälde gleicht – mal grotesk und provokativ, mal sanft und fast zärtlich. Nona Fernández packt, beim Umblättern der ersten Seite, den Leser an der Hand, zieht ihn tief in ihre Geschichte und lässt ihn bis zum Ende nicht mehr los.

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An einem Augusttag 2008 werden der Abgeordnete der Arbeiterpartei, Arve Storefjeld, und vier weitere Mitglieder seiner Familie tot in einer Hütte am Blankvann-See aufgefunden. Allen fünf Opfern wurden die Kehlen durchgeschnitten. Ganz Norwegen steht still. Alle glauben, Terroristen würden hinter der Gräueltat stecken. Auch die übrige Welt blickt in der Zeit danach auf das Land im Norden. Das, wovon niemand geglaubt hätte, dass es im idyllischen Norwegen geschehen könnte – jetzt ist es geschehen. Erzählt wird die Geschichte aus drei unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Journalistin Ine Wang hat sich lange Zeit wie auf dem Abstell­gleis gefühlt, doch die Morde an der Familie Storefjeld ändern alles. Amtsrichter Peter Malm zieht ein anonymes Leben vor, mit Spaziergängen durch die Stadt und ruhigen Stunden in der Bar des Grand Hotel. Aufgrund dieser schrecklichen Untat sieht er sich gezwungen, ins Licht der Öffentlichkeit zu treten. Zuletzt kommt Nicolai Berge zu Wort. Er war lange in einer Beziehung mit Gry, der Tochter Arve Storefjelds. Es kam zur Trennung. Jetzt ist sie tot, und Berge wird von Ine Wang um ein Interview gebeten. Eine Journalistin, ein Richter, ein ehemaliger Geliebter – alle mit ihrer Geschichte. Nach einer schrecklichen Mordserie erfährt die Karriere der Journalistin Ine Wang einen plötzlichen Aufschwung. Ihre Biografie über Arve Storefjeld, eine zentrale Figur der norwegischen Arbeiterpartei, steht in den Startlöchern, doch nun wurde der bekannte und bei der Bevölkerung beliebte Politiker, zusammen mit vier Familienmitgliedern, tot in einer Hütte im Wald aufgefunden. Schockiert über die Ereignisse, gelingt es Ine Wang dennoch nicht ganz, ein gewisses Hochgefühl über ihr unvermutetes Comeback zu verleugnen. Eine ähnliche Stimmung macht sich auch im Verlag breit, es herrscht Betroffenheit über die »Terror-Anschläge«, genau wie im ganzen Land, doch währenddessen werden bereits Pläne geschmiedet, wie sich das Buch am besten vermarkten lässt. Selbst im medialen Rampenlicht stehend, beschließt die Journalistin, ein Porträt für ein Zeitungsmagazin zu schreiben: über Nicolai Berge, einen gescheiterten Schriftsteller und Blogger, ehemaliges Mitglied der Jugendorganisation der Arbeiterpartei und früherer Geliebter eines der Opfer. Nach den Interviews, die sie mit Berge führt, wird sich Ine Wang der Tatsache bewusst, dass dieser Mann mehr ist als nur ein Ex-Geliebter und dass er definitiv mehr über die Vorfälle weiß, als er zu erzählen bereit ist.

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Wanderer
Alban Nikolai Herbsts Erzählungen und Novellen bestechen in ihrer klassisch-strengen Faktur und erzeugen in ihrer Intensität eine Ungeheuerlichkeit, die nicht mehr loslässt. Nirgendwo können Vielfalt und Entwicklung im Schaffen des musischen Autors deutlicher überblickt werden als in seiner Kurzprosa: wie früh Themen und Stilmittel angelegt sind, welche motivischen Zusammenhänge sich daraus ergeben, die wiederum zu den Jahrhundertromanen wie Wolpertinger oder das Blau und den Andersweltromanen Thetis, Buenos Aires und Argo führen. Die scharfe Beobachtung realistischen Alltagsgeschehens und der gleichermaßen unmerkliche wie kühne Übergang in die Phantastik zeichnen das Schreiben Alban Nikolai Herbsts aus – ebenso wie die hohe Musikalität seiner Sprache, deren Tonlagen vom Lyrischen bis ins Groteske reichen. Aus dem Vertrauten geraten Protagonist und Leserin immer wieder in die Falle geschlossener Welten, aus denen es kein Entrinnen gibt. Stärker als in den Romanen sind hier Einflussgeber zu erkennen und als solche oft auch ausgewiesen – Bonaventura, H. P. Lovecraft, F. M. Dostojewski, E. A. Poe, Thomas Mann, Arno Schmidt, Jorge Luis Borges, deren Erzähltechniken Herbst aufnimmt und auf seine unverkennbare Art verwandelt. Wanderer ist der erste Band der zweibändigen Ausgabe und versammelt alle Prosastücke des Meistererzählers von den Siebzigerjahren bis etwa zur Jahrtausendwende. Band 2 Wölfinnen erscheint im Herbst 2019.

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In den Bergen Guatemalas verschwindet ein gehörloser Maya-Junge und in Guatemala-Stadt verschwindet zur selben Zeit Clara, die Tochter eines reichen Bankers, einen Tag nachdem sie eine Benefizparty gegeben hat. Alle Bemühungen, Clara zu finden, laufen ins Leere. Stattdessen erhält die Familie seltsame Anrufe der Verschwundenen und Wochen später sogar eine Lösegeldforderung. Cayetano, Claras junger, naiver Leibwächter vom Lande, der dank seiner Chefin das Leben in der Großstadt kennengelernt und sich offensichtlich in die schöne Frau verliebt hat, gibt den Plan, seine Chefin ausfindig zu machen, nicht auf. Er ist davon überzeugt, dass Javier, Claras Liebhaber, ihr Entführer ist. Trotz aller Ungereimtheiten und der Widerstände der Familie der Verschwundenen verfolgt er jede Spur und wird dabei selbst zum Täter. Eine Spur führt ihn zu einem soeben eröffneten Sanatorium, in dem offensichtlich schreckliche Dinge vor sich gehen. Wieso weinen hier des Nachts so viele Kinder, woher kommen sie und was geschieht mit ihnen? Und wieder hat Cayetano das Gefühl, dass ihm niemand zuhört, nicht einmal, als er den verschwundenen gehörlosen Maya-Jungen in dem mysteriösen Krankenhaus ausfindig macht ...

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Stimmen in der Nacht
Steven Millhauser ist zweifellos einer der größten Geschichtenerzähler unserer Zeit. In seinem neuesten Storyband Stimmen in der Nacht ergründet er das geheime Leben und die dunklen Sehnsüchte der Bewohner einer Kleinstadt. Mit Referenzen auf Fabeln, Mythen und die Bibel, durchtränkt von subtilem, meisterlichem Humor, verwebt er in sechzehn Erzählungen das Alltägliche mit dem Überraschenden, bekannte Fakten mit berauschenden Fantasien und beschwört so einen schillernden Chor aus Nachtstimmen, der im dunkelsten Winkel unseres Inneren noch lange nachhallt. »Wunderpolitur« etwa ist eine beißende Satire auf die Verlockung der Perfektion, in der sich der vom Leben enttäuschte Protagonist in einen modernen Narziss verwandelt, bis sich sein Wahn überraschend entlädt. In »Meerjungfrauenfieber« wird eine angespülte Meerjungfrau zum willkommenen Ventil für die kollektive Rastlosigkeit, die unter der perfekten Oberfläche einer Kleinstadt brodelt. Der sensationelle Fund weckt Neugier, Hysterie, bizarre Modetrends und macht nicht einmal vor den Schlafzimmern halt. In der titelgebenden Erzählung »Eine Stimme in der Nacht« entfaltet Millhauser wiederum über die alttestamentarische Geschichte des Propheten Samuel ein kunstvolles, dreitausend Jahre umspannendes Triptychon, das der Frage nachgeht, was es bedeutet, auserwählt zu sein und in der Nacht eine Stimme zu hören – und was es bedeutet, sie nicht zu hören.

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'Edwin Abraham Mullhouse, dessen tragischer Tod um 01:06 Uhr des 1. August 1954 Amerika seines talentiertesten Schriftstellers beraubte, wurde um 01:06 Uhr am 1. August 1943 im schattigen Städtchen Newfield, Connecticut geboren.' Mit diesem Satz beginnt die tragische Geschichte von Edwin Mullhouse, Wunderkind und früher Autor einer Vielzahl von Erzählungen sowie des hochgelobten Romans Cartoons, der im Alter von nur elf Jahren auf dramatische Weise ums Leben kommt. Anlass für Jeffrey Cartwright, der seit dessen frühester Kindheit an Edwins Seite war, das Leben des jungen Genies zu erzählen: von den ersten vorsprachlichen Lautexperimenten als Säugling über die Liebesgedichte einer stürmischen Schulzeit und intensiven Studien der Kinder- und Bilderbuchliteratur bis hin zu seinem frühen Ruhm und überraschenden Ende. Doch natürlich ist Edwin Mullhouse, Leben und Tod eines amerikanischen Schriftstellers, 1943–1954 von Jeffrey Cartwright keine gewöhnliche Biografie, denn Jeffrey Cartwright, der fiktive, von Steven Millhauser ins Recht gesetzte Biograf, ist selbst ein Kind. Mit diesem erzählerischen Kniff und dem spielerischen Wechsel zwischen detailverliebter Wirklichkeitsbeschreibung und überbordender Fantasie erweist sich Millhauser als der moderne Nachfahre eines Laurence Sterne – und Edwin Mullhouse als der Cousin von Alice im Wunderland. 'Steven Millhauser lehrt uns wieder das Staunen über die Welt! Für ihn ist Literatur eine rätselhafte, magische und erhellende Erfahrung, und er zeigt uns das ganz Alltägliche unserer zerrissenen Welt als einen Ort des Wunders und einer von Leben erfüllten Bedeutung.' The New York Times '25 Jahre danach schrieb Millhauser Martin Dressler, für den er die begehrte literarische Auszeichnung erhielt. Was dabei überraschend ist, ist nicht, dass er den Pulitzerpreis gewann, sondern, dass er ihn nicht 25 Jahre früher gewann.' Sharon Schulz-Elsing

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